Literatur

P.P.Wiplinger. 2024
© Annemarie Susanne Nowak

Biographie:

Geboren 1939 in Haslach/Oberösterreich. Lebt seit 1960 in Wien. Humanistisches Gymnasium. Studium der Theaterwissenschaft, Germanistik und Philosophie. Lyriker, Kulturpublizist und künstlerischer Fotograf. Mehr als 100 Fotoausstellungen im In- und Ausland. Während des Studiums jahrelang tätig als Tankwart, später als Werbetexter und Portier, dann als wissenschaftlicher Mitarbeiter und ab 1980 viele Jahre als Leiter einer Kunstgalerie.

Verfasser von bisher 61 Buchpublikationen. Seine Texte und Bücher sind in mehr als 20 Sprachen übersetzt und publiziert. Dazu mehr als 200 Essays, Vorträge, Buchbesprechungen und Stellungnahmen zu Politik, Gesellschaft, Kultur, Literatur, Bildender Kunst u.a.

Über 350 Lesungen, meist zweisprachig, in vielen europäischen Ländern, in Israel und in der Türkei. Zahlreiche Sendungen in verschiedenen Radio- und Fernsehanstalten, u.a. im ORF, im Sender Freies Berlin, in Radio Free Europe, in Deutsche Welle / Radio Moskau sowie im bayrischen, italienischen, slowakischen, slowenischen, kroatischen, bosnischen, makedonischen, bulgarischen, polnischen und argentinischen Rundfunk.

Bücher:

Hoc est enim (Denn dies ist), Gedichte, München, 1966; Znaki časa (Zeitzeichen), Gedichte (slowenisch), Slovenj Gradec, 1974; Borders/Grenzen, Gedichte (englisch-deutsch), New York, 1977; Gitter, Gedichte, Baden bei Wien, 1981; Abschiede, Fotogedicht-band, Linz, 1981; Rešetke (Gitter), Gedichte (serbisch), Novi Sad, 1987; Farbenlehre, Fotogedichtband, Klagenfurt, 1987; Bildersprache, Fotogedichtband, Klagenfurt, 1988; Herzschläge, Liebesgedichte, Baden bei Wien, 1989; Oporoka časa (Zeitvermächtnis), Foto-gedichtband (slowenisch), Maribor/Klagenfurt, 1989; Prisnak na jivot (Lebenszeichen), Gedichte (bulgarisch), Sofia, 1991; Znaci života/Lebenszeichen, Gedichte (kroatisch-deutsch), Zagreb, 1992; Lebenszeichen, Gedichte, Klagenfurt, 1992; Der Trauer Ort zu klagen/Oplakati žalobno mjesto, Gedichte (kroatisch-deutsch), Zagreb, 1992; Znaki žizni (Lebenszeichen), Gedichte (russisch), Moskau, 1993; Známky života (Lebenszeichen), Gedichte (slowakisch), Senica, 1994; Známky života (Lebenszeichen), Gedichte (tschechisch), Senica, 1994; Simane chaim/Lebenszeichen, Gedichte (hebräisch-deutsch), Tel Aviv, 1994; Signes de vie (Lebenszeichen), Gedichte (französisch), Charlieu, 1995; Semn de viata (Lebenszeichen), Gedichte (rumänisch), Bukarest, 1996; Ellonmerkejä (Lebenszeichen), Gedichte (finnisch), Oulu, 1996; Znakovi na život/Lebenszeichen, Gedichte (makedonisch-deutsch), Skopje, 1996; Znaki žittja (Lebenszeichen), Gedichte (ukrainisch), Charkow, 1996; Unterwegs, Reise- und Aufenthalts-gedichte, Eisenstadt, 1997; Señales de vida (Lebenszeichen), Gedichte (spanisch), Havanna, 1998; Totschki Peresetschenija (Schnittpunkte), Gedichte (russisch), Moskau, 1999; Schnittpunkte, Gedichte 1966-1998, Eisenstadt, 1999; Splitter, Gedichte 1966-1998, Eisenstadt, 2000; Yaşam Belirtisi (Lebenszeichen), Gedichte (türkisch), Izmir, 2000; Spuren, Gedichte 1966-1998, Eisenstadt, 2001; Niemandsland, Gedichte 1960-2000, Eisenstadt, 2002; Znaki życia/Lebenszeichen, Gedichte (polnisch-deutsch), Wroclaw, 2003; Lebensbilder – Geschichten aus der Erinnerung, Grünbach, 2003; P.P.Wiplinger – Gedichte und Aussagen, Podium Porträt 18, St.Pölten, 2004; Ausgestoßen, Prosa, Gosau, 2006; Obrazy życia (Lebensbilder), Prosa, Wroclaw, 2006; Életjelek (Lebenszeichen), Gedichte (ungarisch), Budapest, 2006; Steine im Licht, Gedichte und Prosa aus Rom, Gosau, 2007; Shenja jete (Lebenszeichen), Gedichte (albanisch), Hannover&Prishtine, 2008; Segni di vita /Lebenszeichen, Gedichte (italienisch-deutsch), Rom 2010; Schriftstellerbegegnungen 1960-2010, Klagenfurt, 2010; Sprachzeichen, Essays und Prosa, Gosau, 2011; Lebenswege – Geschichten aus der Erinnerung, Erzählungen, Grünbach, 2011; Schattenzeit, Gedichte 2000-2010, Gosau, 2013; Positionen 1960-2012, Dokumentation, Wien, 2014; Tagtraumnotizen, Prosa, Wien, 2016; Schachteltexte, Autographen und deren Transkriptionen, Wien, 2017; Schachteltexte II, Autographen und deren Transkriptionen, Wien, 2019; Erinnerungsbilder, Erzählungen u. Prosa, Wien, 2019; Ausklang, Gedichte, Wien, 2020; Lebenszeichen, Gedichte 1965-2020 (arabisch), Amann/Jordanien, 2020; Schachteltexte III, Autographen und deren Transkriptionen, Wien, 2021; Aussichten, Gedichte, Wien, 2021; Einschnitte, Gedichte, Wien, 2022; Leuchtspuren/Smugi, Gedichte deutsch-polnisch, Wroclaw, 2022; Blian und Vablian, Gedichte im Mühlviertler Dialekt, Wien, 2022; Haslach (Be-)Denken, Dokumentation, Wien, 2023; Feuerzeichen, Gedichte 2022, deutsch-ukrainisch, Wien, 2023 und deutsch-polnisch, Wrocław, 2024, Lyrik –1000 ausgeählte Gedichte 1960-2023, Wien, 2024, Wörterwelten – Styroporbeschriftungen, Wien, 2024.

Mitgliedschaften:

Mitglied des Internationalen und des Österreichischen P.E.N.-Clubs von 1980 bis 2010, Ehrenmitglied des Österreichischen P.E.N. seit 2013. 2011-2015 Mitglied der GAV Grazer Autorinnen Autorenversammlung. Weitere Mitgliedschaften: Interessensgemeinschaft österreichischer Autorinnen Autoren (jahrzehntelang Vorstandsmitglied), Literaturkreis Podium, Presseclub Concordia, Österreichische Liga für Menschenrechte, Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (Kuratorium).

Preise und Auszeichnungen:

Zahlreiche Stipendien, Preise und Auszeichnungen für künstlerische Leistungen auf dem Gebiet der Literatur und Fotografie sowie für seine interkulturelle Tätigkeit, u.a.:
Förderungspreis des Wiener Kunstfonds für Literatur, 1970; Abraham-Woursell-Stipendium aus New York, 1975; Theodor-Körner-Preis für Literatur, 1976/1983/1992; Anerkennungspreis des Landes NÖ für Literatur, 1986; Ebentaler Literaturpreis für Lyrik, 1987; Förderungspreis des Landes NÖ für Literatur, 1994; Luitpold-Stern-Förderpreis des ÖGB, 1997; Buchprämie der Kunstsektion des Bundeskanzleramtes, 1999; 1. Preis beim Lyrik-Wettbewerb des Kathol. Schriftstellerverbandes, 2012; Franz Theodor Csokor-Preis des Österreichischen P.E.N. (2014).

Verleihung des Berufstitels „Professor“, 1991; Österreichisches Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst I. Klasse, 2003; Kulturmedaille des Landes Oberösterreich, 2005; Goldenes Ehrenzeichen des Landes Niederösterreich, 2014; Großes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich, 2015; Goldenes Verdienstzeichen des Landes Wien, 2020.

Sekundärliteratur:

Magdalena Pierzchalska: „Einmischung nach wie vor erwünscht.
Peter Paul Wiplinger als politisch und gesellschaftlich engagierter Schriftsteller“, Diplomarbeit, Universität Wroclaw/Breslau 2005.

Arletta Szmorhun: „Erfahrung und Erinnerung in der poetischen Sprache von Peter Paul Wiplinger“, Dissertation, Universität Wroclaw/Breslau 2007; erschienen als Buch im Verlag Franz Steinmaßl – Edition Geschichte der Heimat, Grünbach 2009.

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